About the Zoohopper

4 fantastisch tierische Fragen an… den Zoohopper höchstpersönlich:
Was sind Deine zehn
Lieblingszoos?
Schwierig oder sogar unmöglich, da ich schon so viele besucht
und gesehen habe. Neben meinem Heimatzoo Nürnberg haben es mir
besonders Salzburg, Herberstein, Prag, Zlin, Opole, Ebeltoft,
Doué la Fontaine, GaiaZoo, Overloon, Leipzig, La Torbiera und
doch auch Pairi Daiza angetan. Freilich gehen Wien und Zürich
auch immer!
Was sind Deine zehn Lieblingstiere?
Auch schwer, weil ich eigentlich fast alle mag. Aber mein Herz
schlägt tatsächlich bei Okapi, Giraffe, Schabrackentapir,
Großem Ameisenbär, Gepard, Schneeleopard, Gorilla, Katta,
Erdmännchen und Kleinem Panda schon noch einmal höher als bei
anderen. Raritäten wie Koala, Wombat, Großer Panda und Manati
faszinieren jeden!
Was war Dein tollstes Zooerlebnis?
Da gab es auch so viele, aber das Highlight war auf alle Fälle
der Tamandua und das Tamanduajungtier auf meinem Arm - meine
Ohren waren noch nie so sauber!
Warum arbeitest Du nicht selbst im Zoo?
Ein bezüglich der damaligen Perspektiven ernüchterndes Gespräch
mit dem ehemaligen Tiergartendirektor Dr. Mühling hielt mich
1997 ab davon, mich 1999 nach dem Wehr- bzw. Ersatzdienst
(Zivildienst) für das Biologiestudium einzuschreiben! Dann
wurde ich halt Gymnasiallehrer und nur privat bzw. ehrenamtlich
Zoopädagoge...
Zum bisher stressigsten bzw. andersherum unentspanntesten Zoobesuch kam es tatsächlich im ZooParc de Beauval, der aufgrund des absoluten Hypes um ihn und seiner damit verbundenen Popularität ein enormes jährliches Besucheraufkommen generiert, das aber vordergründig in den französischen Ferien und vor allem den Wochenenden zustande kommt. Man wird dann trotz der beachtlichen Gesamtfläche des Parks regelrecht durch den Zoo geschoben und findet dann wirklich wenig ruhige und leere Ecken, an welchen man ganz entspannt die Tiere beobachten kann. Das war teilweise wirklich absoluter Distress, sodass man vor allem bei diesem Park Wochenend-, Feier- und Ferientage meiden sollte! Wirklich leer ist er aber nie...
Stressfrei und fairerweise fast überall günstiger, manchmal sogar sehr deutlich, sind die Onlineticketkäufe, die ganz viele Tierparks inzwischen über ihre Homepages anbieten und einen zudem davor bewahren, zu lange vor den Kassen in der Warteschlange zu stehen, sondern sich viel schneller gleich den echten Schlangen widmen zu können.
Eine ebenso faire Sache sind die reduzierten Winterpreise in der Nebensaison, die viele Tiergärten wie etwa der Zoo Augsburg oder selbst der Erlebniszoo Hannover, die keine Winterpause machen, sondern durchgehend 365 Tage geöffnet haben, ebenfalls anbieten. Außerdem rechnet und lukriert sich angesichts der hohen Tagesticketpreise bei so manchem Park, gerade im Ausland wie Niederlande, Belgien oder Frankreich, der Kauf von Jahrestickets, weil sich der Erwerb bereits nach dem zweiten, dritten oder spätestens vierten Besuch schon amortisiert hat. Bedauerlicherweise haben außerhalb des deutschsprachigen Raums, aber auch stellenweise innerhalb, immer weniger Parks Familientickets im Angebot. Vorher zu vergleichen und sich informieren, spart oft bares Geld und sollte die Freude an einem Zoobesuch nicht trüben.


STECKBRIEF
| Name: | Steffen |
| Spitzname: | Wiesel |
| Familienstand: | verheiratet, drei Kinder (Rente ist sicher) |
| Beruf: | Gymnasiallehrer |
| Heimatzoo: | Tiergarten Nürnberg |
| Lieblingszoo: | ZooParc Overloon oder Zoo Zlin |
| Lieblingstier: | Okapi |
| Lieblingsstadt: | New York City |
| Lieblingsland: | Südafrika oder England |
| Lieblingsessen: | Indisch, Pasta, Pizza, Pho, Schaschlik |
| Lieblingstrinken: | Wasser, Dr. Pepper; keinen Alkohol!!! |
| Lieblingsauto: | Ford Mustang Cabriolet |
| Lieblingsfilme: | Robin Hood - König der Diebe, Gladiator |
| Lieblingskünstler: | Dame |
| Lieblingssong: | Everything I do (I do it for you) |
| Lieblingsverein: | FC Bayern München |
| Lieblingssport: | aktiv Leichtathletik, passiv/aktiv Fußball |
| Lieblingsort: | mein Zuhause (Privileg!), Berge, Wald |
| Weitere Interessen und Hobbys: | my kids, Musik & Filme, Kochen, Reisen |
WANTED

Biografie/Zoografie
Die Biografie oder besser Zoografie des Zoohoppers beginnt - wie gesagt - schon in der frühen Kindheit. Bereits im Kindergarten- und Grundschulalter ging es mit Mama und Papa wenigstens ein- bis zweimal im Jahr in den Nürnberger Tiergarten und zudem, weil die Patentante und die Großmutter väterlicherseits in Heroldsbach lebten, in den Erlebnispark Schloss Thurn, der damals sogar noch Pumas, Braunbären und Affen hielt. Familien- und Schulausflüge führten in den Wildpark Hundshaupten oder in das Freizeitland Geiselwind, das damals auch zahlreiche Exoten über die heutigen Vögel und Berberaffen hinaus zeigte. In Österreichurlauben wurden der heutzutage schon lange geschlossene Dianazoo im Maltatal, der Alpenzoo Innsbruck und in Klagenfurt zusammen mit Minimundus Happs Reptilienzoo besucht. Aufenthalte bei Freunden in Merzenich bei Düren zur Faschings- bzw. Karnevalszeit brachten nicht nur Besuche im Phantasialand, sondern auch im Kölner Zoo und auf der Fahrt dorthin im Zoo Frankfurt mit sich.
Der Kommunionausflug ging auf Wunsch in die Stuttgarter Wilhelma, auf dem Weg in den Pfingsturlaub in Grainau bei Garmisch-Partenkirchen stand der Tierpark Hellabrunn zum ersten Mal auf dem Programm, zu Beginn der Gymnasialzeit ermöglichte ein Sommerurlaub an der italienischen Riviera den Besuch des Musée Océanographique in Monaco und einige Jahre später verbrachte man unvergesslich schöne Tagesausflüge mit Großeltern und Eltern im Zoo Augsburg und im Tiergarten Straubing. Während oder nach den Sommerurlauben im Kaiserstuhl schaute man spontan im Zoo Basel oder im Tiergarten Heidelberg vorbei, bei Bergferien in der französischen Schweiz schwatzte man den Eltern den Besuch des Zoo de Servion ab, während ein Urlaub am Bodensee eher unerwartet auch die Insel Mainau bereithielt.
Für das vereinsinterne Leichtathletiktrainingslager 1997 schlug man die Zelte in Andalusien auf und brachte auf der Heimreise spontan, während die Mädels mit dem Trainer shoppen gingen, mit einem Trainingskamerad einen Rundgang durch den Zoo Barcelona unter.
Nach drei Jahren Ferienarbeit im Schichtbetrieb bei den Schaeffler-Ina-Werken hatte der Zoohopper sich viel Geld erarbeitet und konnte sich vor Beginn des Zivildienstes und des geplanten anschließenden Lehramtsstudiums nach dem Abitur 1998 eine mehrwöchige USA-Reise von Ostküste (NYC) zur Westküste (LA) mit einem seiner zwei besten Freunde leisten, die ihn unter anderem in den Bronx Zoo und in das Audubon Aquarium von New Orleans führten. Am Ende des Zivildienstes im Sommer 1999 enthielt die Ferienmaßnahme der Lebenshilfe auch einen Besuch des Tiergarten Straubing. Im selben Jahr flog er mit seiner jüngeren Schwester über New York in die USA, um drei Wochen bei seiner Großtante und seinem Großonkel in Ocean City zu verbringen, was Besuche im Bronx Zoo und im National Aquarium Baltimore mit sich brachte. Leider hatte er damals trotz Schlagdistanz noch nicht den Philadelphia Zoo auf dem Schirm, dafür bedeutete 2000 ein erneuter Aufenthalt im Big Apple dieses Mal mit einer Kommilitonin endlich den Erstbesuch des berühmten und legendären Central Park Zoo, der zusammen mit seiner Ehefrau 2006 vor der Geburt des ersten Kindes noch einmal besucht werden konnte - neben dem abermaligen Besuch des Bronx Zoo und dem erstmaligen Besuch des Zoo Zürich bei der Heimreise.
2001 hatten das Wiesel und seine neue Gefährtin sich unerwarteterweise in der jeweiligen Stammdiskothek Rockfabrik in Nürnberg kennen und lieben gelernt, zogen nach nur wenigen Monaten zusammen, verbrachten den ersten gemeinsamen Urlaub während 9-11 auf Kreta, wo sie vom mittlerweile leider bereits geschlossenen Zoo nur noch die Reste fanden, und besuchten im In- und Ausland diverse existierende Zoos zusammen, was man alles in den Stats nachlesen kann.
Schon 2003 läuteten die Hochzeitsglocken und läuteten nicht nur die Eheschließung mit Flitterwochen in Südafrika inlusive Besuch des Two Oceans Aquarium in Kapstadt und im National Zoo von Pretoria ein, sondern gleichbedeutend auch das neue Ehe- und Familienleben mit ganz vielen Zoobesuchen, dazu die Endphase des Studiums mit einer großen und mit zahlreichen Zoovisiten verbundenen Deutschlandfahrt zum Abschluss und insbesondere buchstäblich eine neue Ära des Zoohoppings: die Geburt der Zootour. Die erste kleine fand 2004 statt, danach ging es bis heute jährlich mindestens einmal mehrtägig auf Zooreise - lange Jahre zusammen mit einem oder zwei befreundeten und vertrauten Zooenthusiasten, bis der Zoohopper ab 2015 die Zootours bis auf eine Ausnahme mit seinem Sohn alleine bestritt. Das sind willkommene Auszeiten vom Alltag, die zwar keinen Erholungsurlaub darstellen, aber so auch für die Familie keine Nervenbelastung darstellen. Denn es kommen auch so schon wirklich genug Zoobesuche bei Urlauben und Tagesfahrten zusammen - und die sind nicht immer ein Spaß von Anfang bis Ende für Frau und Kinder.
Das weiß der Zoohopper bis heute aber tatsächlich auch zu schätzen, ließ jedoch auf Wunsch gerade die Kinder immer wieder mal einzeln auf Kurztrips mitfahren, gleichzeitig als Belohnung in Form von Vater-Kind-Fahrten für starke schulische und sportliche Leistungen, die qualitative Zeit mit intensiven Erlebnissen schufen, die einem am Ende niemand mehr nehmen kann. Bei beeindruckenden Städtereisen nur zu zweit mit der Ehefrau sprangen auch immer wieder Zoobesuche heraus wie in Berlin, Prag, München, Magdeburg oder Budapest. Es gibt immer wieder einmal zoologische Schmankerln oder Highlights bei den Urlauben, wobei besonders die Englandaufenthalte herausstechen oder der durch die Kulanz meiner Kollegin spontane Besuch des Attica Zoo im Rahmen der Griechenlandfahrt 2017 mit der sicherlich teuersten Taxifahrt seines Lebens. Doch sein Leben ist ja noch nicht vorbei und Biografie bzw. Zoografie noch nicht zu Ende geschrieben...
The Zoohopper says:
„Das Land mit der sowohl quantitativ als auch qualitativ höchsten Zoodichte ist sicherlich die Niederlande. Danach folgen wohl Tschechien und Deutschland. Ebenfalls ein allgemein richtig hohes Niveau findet man in der Schweiz, in Belgien, Frankreich und Österreich. Schwer im Kommen ist Polen. Weltweit führend hinsichtlich Modernisierung und Finanzausstattung sind wohl die Kanada und besonders die USA“.










